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Bernd Rosenheim – Bildhauer und Maler

Kunst zu machen ist für mich
Sinnsuche,
Sinnfindung,
Sinngebung
.

Tempesta

Tempesta. 2006.

Signatur Bernd Rosenheim

Bücher von Bernd Rosenheim (Auswahl)

Bernd Rosenheim – Malerei SchriftBilder Epochen – China Griechische Fragmente
Bernd Rosenheim
Foto: Peter Zöller

Bernd Rosenheim

Bernd Rosenheim (* 1931 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Bildhauer, Maler, Autor und Dokumentarfilmer.

Sein breites künstlerisches Schaffen umfasst Grafik, Malerei, Skulpturen, Wandmalerei und Glasfenster. Seine Großplastiken, Wandmalereien und Glasfenster findet man im öffentlichen Raum, in Kirchen, Krankenhäusern, vor großen Verwaltungsgebäuden, Rathäusern oder in Parks.

Bernd Rosenheim lebt und arbeitet in seinen Ateliers in Deutschland, Irland und in der Schweiz.

Ab 1948 studierte Rosenheim Illustration, Wand- und Glasmalerei, Kunsterziehung, Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie und Philosophie an den Hochschulen und Universitäten in Offenbach, Frankfurt a. M., Gießen und Kassel. 1956 bis 1957 war Bernd Rosenheim mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Rom. Er bereiste West- und Südeuropa, Süd- und Ostasien, Mittel- und Südamerika sowie Ägypten.

Bernd Rosenheim ist angesichts der stilistischen Breite und Vielfalt der Metiers eine singuläre Erscheinung in der modernen Kunst.

Sowohl im plastischen als auch im malerischen Werk sind verschiedene Phasen erkennbar, die von der expressionistisch gebrochenen Figur über geometrische und gestisch-reduzierte Abstraktionen wieder zur Figur führen.

Seine Grafiken, Malereien und Skulpturen wurden bereits in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Italien, Holland, England, Irland, den USA, Israel, Indien, Sri Lanka und China ausgestellt. Neben Buchillustrationen, Wand- und Glasmalerei widmet sich Bernd Rosenheim der Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie und Philosophie. Im In- und Ausland hielt er Vortragsreisen über außereuropäische Hochkulturen.

Werke entdecken

The Unanswered Question

Acryl auf Leinwand. 155 × 120 cm. 2012.

Ein farbenprächtiges weibliches Antlitz, das an ein Kultbild antiker Gottheiten erinnert. Die weit geöffneten Augen wirken hypnotisch, die fließend und gespritzt aufgetragene Farbe steht im Kontrast zum ruhigen, statuenhaften Gesicht. Der Titel stammt von Charles Ives, dessen Komposition wiederum auf ein Gedicht Ralph Waldo Emersons zurückgeht: Rosenheims Antwort ist ein namenloses göttliches Gesicht.

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The Unanswered Question

Shiva

Relief. Acryl auf Holz. 1995.

Aus flach übereinandergelegten Schichten entsteht ein Gesicht, das zugleich Maske und Architektur ist. Im Relief verbindet Rosenheim, was ihn in beiden Gattungen beschäftigt: die Fläche der Malerei und die Plastizität der Skulptur. Das Licht modelliert die erhabenen Partien und verändert die Erscheinung mit dem Standpunkt des Betrachters.

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Shiva

Minotaurus

Edelstahl. 2008. Überlebensgroß.

Aufgestellt vor dem ehemaligen Rosenheim-Museum in Offenbach am Main.

Es scheint sich um einen jungen Stier zu handeln, der Kopf ist recht schmal, einzig die respektablen Hörner schrecken ab. Am Hals und Hinterkopf aber markieren übereinander geschobene Streifen den gepanzerten Übergang zum Rumpf, der wie eine einzige, menschengestaltige Rüstung wirkt. Rosenheim interpretiert den Minotaurus weniger als menschenfressendes Ungeheuer denn als stillen Beobachter der Menschen.

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Minotaurus