Pavane für eine verstorbene Infantin

Acryl auf Leinwand. 137x137cm. 2009.

Zwei Bildideen bestimmen das Gemälde Pavane für eine verstorbene Infantin. Der Titel gibt den Hinweis auf die erste Bildidee: Maurice Ravel schrieb Ende des 19. Jahrhunderts eine Pavane, die eine verstorbene Infantin hätte getanzt haben können. Eine historische oder zeitgenössische Person hatte er nicht vor Augen.


Wie diese unbenannte Prinzessin hätte aussehen können, gibt die zweite Bildidee vor: Der Postkartendruck einer Sonnenblumenblüte. Aus einem Blütenblatt entwickelt sich ein sowohl in England als auch in Spanien gebräuchlicher Stuartkragen, der das Gesicht der Edeldame rahmt. Eine Digitalgraphik, welche die Idee weiter entwickelt, ist eine Zwischenschritt zum Gemälde.

Digitalgraphik: Ritratto della Infanta defunta, 2008.